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granada nicaragua

Nicaragua seit 1502 bis heute

Nicaragua war in der Vorkolonialzeit das am dichtesten besiedelte Territorium in Zentralamerika.

Die Ureinwohner gehörten zum Aztekenreich. Entdeckt wurde Nicaragua von Kolumbus im Jahre 1502. Die Kolonialzeit unter spanischer Krone begann im Jahre 1522 und dauerte an, bis zum Jahr 1821.

Zu Beginn der spanischen Kolonialherrschaft wurden die Städte León und Granada gegründet. León sollte in sich als Hochburg der Liberalen Bewegung entwickeln, während sich in Granada ein konservatives Zentrum bildete.

Teile des Landes, standen kurzzeitig unter englischem Protektorat oder wurden von Ureinwohnern, des „Mosquitia-Stammes“ autonom verwaltet. Der Großteil der Kolonie war jedoch unter spanischer Kontrolle, die  ihre Kolonialverwaltung in Guatemala hatte.

1821 wurde Nicaragua, ohne einen erwägenswerten Unabhängigkeitskämpf, für unabhängig erklärt. Nicaragua integrierte sich mit anderen unabhängig gewordenen mittelamerikanischen Staaten in das Bündnis, der „zentralamerikanische Föderation“, dieses zerfiel jedoch nach knapp 15 Jahren wieder.
Das 19 Jahrhundert war von der Rivalität der liberalen und konservativen Kräfte geprägt.

rivas nicaragua1855 riefen die Liberalen, den amerikanischen Abenteurer William Walker zu Hilfe, der jedoch mit einer kleinen Söldnerarmee die Regierung übernahm und aus Nicaragua ein US-amerikanisches Protektorat machen wollte. Des Weiteren führte er die Sklaverei wieder ein; erwähnenswerte Unterstützung bekam er von den Südstaaten.
Durch die Hilfe durch Costa Rica und Honduras, wurde Walker wieder vertrieben.

Mit dem Präsidenten José Santos Zelaya erlebte Nicaragua von 1893, bis 1909 eine Phase der Stabilität und Reformen. Er rüstete auf, verbesserte die Wirtschaft und sorgte für eine strikte Trennung von Kirche und Staat.

Er verschaffte sich allerdings einen mächtigen Gegner. Er verbot der US-Regierung den angestrebten Kanal zum Pazifik.
Als er einige Zeit später den Kanal auf eigene Faust bauen lassen wollte, wurde er von den USA zu einem Verbrecher erklärt und musste 1909 ins Exil flüchten.
Von 1912 bis 1933 folge daraufhin eine US- amerikanische Besetzung, durch US-Marines.

Die Regierung verlor fast ihren gesamten politischen Spielraum und Nicaragua wurde faktisch, zu einem Protektorat der USA.
Die Besatzung hatte einen von 1927 bis 1933 dauernden Guerillakrieg zur Folge, der den Abzog der US-Marines 1933 erzwang.
In der Zeit der Besatzung hatten die USA eine Art paramilitärische Truppe rekrutieren lassen, die so genannte „Nationalgarde“; diese dem Befehl der USA unterstand.
1936 ermordete der Kommandant der Nationalgarde Somoza den amtierenden Präsident und erklärte sich selber zum Nachfolger.
Diese Diktatur bestand, bis 1979. In dieser Zeit wurden einige sozialen Reformen durchgeführt, die Opposition jedoch aufs grausamste verfolgt.
Im Jahre 1979 ereignete sich die „Sandinistische Revolution“, welche die Diktatur erfolgreich ablöste. 1984 kam dann der Anführer der Sandinisten, Daniel Ortega Saavedra an die Macht. Die Sandinisten (FSLN) setzten sich für die Errichtung von öffentlichen Gebäuden, Verbesserung der Infrastruktur, ebenso wie für Wirtschaft- und Heeresreformen ein.
Alle Reformen standen unter der Annäherung zum Sozialismus.

Viel Kritik für besagte Politik stammte aus der bürgerlichen Schicht, die sich leider erfolglos energisch gegen eine sozialistische Planwirtschaft aussprachen.
Der damals amtierende US-Präsident Ronald Reagan, verhängte ein Embargo gegen Nicaragua und finanzierte eine „Contra-Truppe“. Diese aus Terroristen bestehende Truppe, verübte Anschläge und Überfälle im gesamten Land, mit dem Ziel den Staat zu destabilisieren. 1988 schloss die Contras mit der Regierung Frieden.
1990 wurde die sandinistische Regierung überraschend abgewählt und eine Frau trat das Präsidentschaftsamt an. Violeta Barrios de Chamorro leitete  eine dringend nötige Phase der Restauration ein, die sich vor allem auf die Wirtschaft und aufs Sozialwesen konzentrierte.

Die Kirche bekam wieder ein großes Mitbestimmungsrecht und Anhänger der ehemaligen Somoza-Diktatur erlangten erneut Macht.
Im Jahre 2007 hat das Volk von Nicaragua den ehemaligen Sandinisten Führer Daniel Ortega Saavedra, erneut ins Amt des Präsidenten gewählt. Des Weiteren soll bald, mit dem Geld chinesischer Investoren, ein Kanal, den Nicaraguasee mit dem Atlantik und dem Pazifik verbinden. Die Geschichte scheint sich zu wiederholen.

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