Gesundheit in Costa Rica
Für europäische Touristen sind keine Impfungen vorgeschrieben, wenn man direkt aus der Heimat einreist. Reist man über ein Drittland ein, so ist Gelbfieber, sowie manchmal Cholera vorgeschrieben, je nach dem, aus welchem Land man kommt. Man muss den gelben Impfausweis unbedingt bei sich führen, sonst wird man nicht in das Land eingelassen.
Die Impfung gegen Gelbfieber ist in jedem Falle empfehlenswert, da man für eine einfache Impfung ohne große Nebenwirkungen einen Zehnjahresschutz gegen eine extrem unangenehme Krankheit bekommt. Auch wird häufig ein Schutz gegen Hepatitis empfohlen- der ist weltweit sinnvoll. Die normalen Impfungen wie Tetanus und Tollwut, sollte man sich vor der Anreise noch auffrischen lassen.
Auch Malaria gibt es noch in Costa Rica, allerdings so selten, dass man sich am besten einfach nur vor den Stichen schützen soll. Trotzdem ist es ratsam, vor Abreise im Tropeninstitut genaue Informationen einzuholen. Auch das Denguefieber existiert in Costa Rica- hier gilt auch- am besten nicht stechen lassen.
Montezumas Rache
Montezumas Rache ist eine der häufigsten Reiseerkrankungen, bei der die Verdauung ordentlich durcheinander gerät. Der Durchfall, der im Schnitt jeden dritten Fernreisenden erwischt, wird meist durch Bakterien hervorgerufen. Vorsichtsmaßnahmen: gefiltertes bzw. abgekochtes Wasser oder Mineralwasser trinken, Straßenstände mit unzureichendem Hygienezustand bitte meiden. Wen es trotzdem erwischt, der sollte zu Tabletten greifen und viel Flüssigkeit zu sich nehmen, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Bei länger anhaltenden Durchfällen sollte daran gedacht werden verlorene Mineralien zu ersetzen.
Als im Jahre 1519 der spanische Eroberer Hernán Cortés das heutige Mexico City erreichte, wurde er von Moctezuma mit offenen Armen empfangen. Der Aztekenherrscher hielt Cortés offenbar für einen Gott, der laut der aztekischen Legende zufolge eines Tages zurückkehren sollte. Dieser Irrtum wurde dem ganzen Volk zum Verhängnis. Zu spät stellte man fest, dass es sich bei den Eroberern um ganz gewöhnliche Sterbliche handelte. Moctezuma starb 1521 in einem Hinterhalt bei der Eroberung der Hauptstadt. Erleichtert wurde die Eroberung durch die von den Spaniern eingeschleppten Pocken.
Montezuma hatte vor seinem Tod einen Fluch ausgesprochen, nach dem alle Eindringlinge seine Rache zu spüren bekommen und fürchterlich leiden müssten.
Daher hat diese Krankheit nichts mit dem wunderschönen Küstenort Montezuma gemein, der auf der Halbinsel Nicoya auf Besucher wartet.




